Das neue (Lasten-) Dienstrad der Schülergenossenschaft

Da ist es endlich: das neue Dienstrad der Schülergenossenschaft. Ein „Baboe“ Lastenrad, mit einer Zuladungsmöglichkeit von 80 kg. Zugegeben: Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, das knapp drei Meter lange Gefährt durch die Gegend zu zirkeln. Aber: Jetzt sind die Genossenschafterinnen und Genossenschafter in der Lage, unabhängig Einkäufe zu tätigen. Und in erster Linie geht es um die Dinge, die im Schülerclub verkauft werden.

Mit dem Kauf, der im Übrigen vom Förderverein der Europaschule vorfinanziert wurde, können so ziemlich alle Waren umweltfreundlich transportiert werden. Damit reiht sich das Dienstrad in die Idee ein, den Betrieb des Schülerclubs, zumindest ein wenig mehr, unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu gestalten. Seit September wird der Müll konsequent getrennt, das entlastet wenigstens das Restmüllaufkommen. Jetzt überlegen einige Schüler, wie man in der Lehrküche für mehr „Öko“ sorgen kann. Mit dem Lastenrad ließe sich zum Beispiel auch das Glas regelmäßig wegbringen, was jetzt gerne im Container entsorgt wird. Das muss nicht sein, hier muss ein konsequentes Trennprozedere her!

Wer sich das Rad mal anschauen und Probe fahren möchte, kann sich gern im Schülerclub melden. Storkow würden mehr Lastenräder wirklich guttun. Die Stadt hat im Übrigen auch 2 Lastenräder für den Bauhof und den Hausmeister angeschafft. Die allerdings mit E-Motor, was fast noch cooler ist….

 

Berufs- und Studienorientierung

Stand: August 2019

Größe: ca. 0,5 MB

Datytyp: PDF

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Weiterentwicklung der Ladestation für E-Bikes

Wenn Schule und Hochschule aufeinandertreffen, dann muss da was Spannendes im Anmarsch sein. Und spannend war der Besuch an der TH Wildau, durch die beiden Projektbegleiter der Schülergenossenschaft, WAT-Lehrer Ralf Gräbner  und Sozialarbeiter Christoph Jänisch. Die durch „kobranet-Servicestelle Schülerfirmen“ ermöglichte Kooperation, dient dem Austausch zwischen der allgemeinbildenden Schule und einer akademischen Einrichtung, auch unter dem Aspekt der Nachwuchsgewinnung. Die TH Wildau ist dabei mit ihrem technisch-wirtschaftlichen Schwerpunkt durchaus interessant für Schüler der Europaschule. Und sie bietet hochspezialisiert Lehrmöglichkeiten, etwa auf dem Gebiet der regenerativen Energiegewinnung. Genau dieser Frage wollen die Schüler nachgehen: Ist es  möglich, eine Ladestation für E-Bikes über regenerative Energien, unabhängig vom Stromnetz zu betreiben? Und ist es sinnvoll?

Bevor die Schüler loslegen können, gab es mehrere Sondierungsgespräche und eine Besichtigung der Labore an der TH. Extrem spannend und lehrreich, so das Resümee der „Delegation Gräbner/ Jänisch“. Bleibt zu hoffen, dass sich die Schüler auch vom Technikfieber anstecken lassen. Im Februar geht es erst ins Labor nach Wildau. Anschließend wird das Gelernte in die Praxis umgesetzt. Eine Testsäule soll gebaut werden, mit den Zusatzkomponenten aus den Laboren. Standort ist übrigens auf dem Schulgelände, um für verschiedene Unterrichtsfächer eine „Nachnutzung“ zu gewährleisten.

v.l.n.r.: Ines Weinkauf(KobraNet), Prof. Rolle (TH Wildau), Christoph Jänisch (Europaschule)

nicht auf Bild: Dipl.-Ing. Döhler (TH Wildau), Ralf Gräbner (Europaschule)

 

Versuchsanlage und Darstellung verschiedener Solarzellen

Die Gründung der Schülergenossenschaft liegt genau ein Jahr zurück. Grund genug für die Genossenschaftsmitglieder, gemeinsam das erfolgreiche Geschäftsjahr noch einmal Revue passieren zu lassen.

Die mittlerweile auf mehr als 20 Mitglieder angewachsene Schülergenossenschaft, traf sich bei hochsommerlichen Temperaturen im Schülerclub der Europaschule. Die kurzfristige Erkrankung des Geschäftsführers Lucas Zimmermann (Klasse 10b), erforderte das Einspringen durch Ausführungen der Projektbegleiter, WAT- Lehrer Ralf Gräbner und Sozialarbeiter Christoph Jänisch.

Im vergangenen Jahr wurden durch die Schülerfirma insgesamt knapp 2900 Euro Gewinn erwirtschaftet. Das Ergebnis verteilt sich in etwa zu gleichen Teilen auf die Bereiche Catering und Werkstatt. Demnach konnten durch die Werkstatt 3 Ladesäulen und 2 Ladebänke für E-Bikes produziert und verkauft werden. Der Bereich Catering betreibt zur Hälfte den Schülerclub, sicherte 3 mal den Imbiss des Blutspendedienstes in der Europaschule, versorgte verschiedene schulische Veranstaltungen mit einem Buffet, u.a. zur Eröffnung der „Softline Arena“.

Insgesamt kann die Schülergenossenschaft stolz auf das erreichte Ergebnis sein. Dennoch muss im kommenden Jahr mehr darauf geachtet werden, den Aufbau und die Arbeitsweise eines Unternehmens in den Mittelpunkt zu rücken. „Die Produktion ist gar nicht das große Problem, aber ein Unternehmen besteht aus viel mehr Bestandteilen. Diese im Zusammenspiel zu verstehen, muss das Ziel der nächsten Monate sein.“ , so Ralf Gräbner.

Doch zunächst ging es an die Gewinnverteilung.

Die Satzung der Genossenschaft regelt im Einzelnen die Ausschüttung des Gewinns an die Mitglieder. So konnten Wertgutscheine in Höhe von insgesamt 420 Euro an die Mitglieder ausgegeben werden, mehrere Klassen erhielten Bargeldauszahlungen zwischen 30,-  bis  600,- Euro je nach erbrachter Leistung.

Der Förderverein erhielt eine Spende über 700,- Euro, das Geld fließt direkt in Projekte, die den Schülern zu Gute kommen.

1000,- wurden als Rücklage einbehalten, mit denen die Genossenschaft bei künftigen Aufträgen für Material oder Werkzeugen in Vorleistung geht.

Hr. Bothur vom Förderverein freute sich mit den Schülern über das Ergebnis und überreichte ihnen  ihre Gutscheine, nicht ohne noch einmal darauf hinzuweisen, dass nur verteilt werden kann, was zuvor erwirtschaftet wurde. Besonders beeindruckt habe ihn, dass die Genossenschaft schon nach einem Jahr schwarze Zahlen schreibt. Üblicherweise  gibt man Unternehmen 3 Jahre Zeit.

Nun ja, eine Schülergenossenschaft hat auch einige Erleichterungen, wie etwa die kostenlose Nutzung der Räumlichkeiten in der Schule. Dafür an dieser Stelle ein großes Dankeschön.

Zum Schluss konnten sich die Mitglieder noch über das leckere Buffet hermachen, welches durch die neuen Genossenschaftsmitglieder der Abteilung Catering vorbereitet worden war.

 

Ronja und Franziska beim Catering für die neue Mehrzweckhalle